Samstag, 20. Mai 2017

Star Wars: Rogue One

Star Wars: Rogue One ist ein Star Wars Film, der anders ist.

Was ist anders? Die Jedi sind nach Anakins Verrat praktisch ausgelöscht und spielen in dem Film nur in Form eines Mönches eine Rolle, der jedoch in keinster Weise ausgebildet ist. Wohl aus diesem Grund gibt es kein Laserschwertduell - etwas, das Star Wars immer einzigartig gemacht und mir immer schon besonders gefallen hat. Darth Vader, der leider nur kurze Auftritte hat und in der deutschen Synchronisation eine zu helle, klare Stimme hat, zückt zwar mal die Waffe, hat mit "normalen" Rebellensoldaten jedoch keine nennenswerten Gegner.

Da das Fehlen der Jedi wie gesagt nach Episode III nur richtig ist, sollte ich das wahrscheinlich nicht als Kritik gelten lassen - insbesondere, weil ich es normalerweise eher ankreide, wenn nicht auf derartige Details geachtet wurde. In diesem speziellen Fall aber stört es mich leider.
Davon abgesehen ist Rogue One ein solider Star Wars Film, der den schwierigen Kampf der Rebellen gegen das Imperium verdeutlicht. Für meinen Geschmack ist es ein wenig zu sehr Kriegsfilm.

Fazit: Trotz all meiner Kritik halte ich Star Wars: Rogue One für einen soliden und auch gut gemachten Film. Es ist ein Star Wars Film, aber zurecht keine "Episode". Für Fans sicher ein Muss, aber öfter als ein Mal muss man den Film nicht gesehen haben.

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