Neue Charaktere (Elsa, Anna, Maleficent, Cruella de Vil und mehr), die Story bleibt spannend und sogar die Effekte sehen besser aus.
Aufgrund des "echten" Lebens in Storybrooke bleibt die Märchenseite nach wie vor im Rahmen und es macht Spaß, die Märchenfiguren mit den Menschen in der Stadt zu vergleichen. Daran hat sich seit der erste Folge nichts geändert, weil immer wieder neue Charaktere hinzustoßen.
Die vierte Staffel ist im Grunde zweigeteilt, wobei sich die erste Hälfte auf die Schneekönigin konzentriert und die zweite Hälfte mehr die Charakterentwicklung und ein mögliches Happy End für die "Bösen" zum Thema hat.
Fazit: Wer wie ich nichts gegen ein wenig Kindheitserinnerung hat und sich nicht daran stört, dass die Computereffekte nicht immer perfekt sind, macht mit Once upon a Time garantiert nichts falsch. Ich empfehle aber dringend, die Serie von Anfang an zu sehen, weil man sonst hie und da nicht weiß, warum und welche Verbindungen bestehen.
Donnerstag, 25. Mai 2017
Samstag, 20. Mai 2017
Star Wars: Rogue One
Star Wars: Rogue One ist ein Star Wars Film, der anders ist.
Was ist anders? Die Jedi sind nach Anakins Verrat praktisch ausgelöscht und spielen in dem Film nur in Form eines Mönches eine Rolle, der jedoch in keinster Weise ausgebildet ist. Wohl aus diesem Grund gibt es kein Laserschwertduell - etwas, das Star Wars immer einzigartig gemacht und mir immer schon besonders gefallen hat. Darth Vader, der leider nur kurze Auftritte hat und in der deutschen Synchronisation eine zu helle, klare Stimme hat, zückt zwar mal die Waffe, hat mit "normalen" Rebellensoldaten jedoch keine nennenswerten Gegner.
Da das Fehlen der Jedi wie gesagt nach Episode III nur richtig ist, sollte ich das wahrscheinlich nicht als Kritik gelten lassen - insbesondere, weil ich es normalerweise eher ankreide, wenn nicht auf derartige Details geachtet wurde. In diesem speziellen Fall aber stört es mich leider.
Davon abgesehen ist Rogue One ein solider Star Wars Film, der den schwierigen Kampf der Rebellen gegen das Imperium verdeutlicht. Für meinen Geschmack ist es ein wenig zu sehr Kriegsfilm.
Fazit: Trotz all meiner Kritik halte ich Star Wars: Rogue One für einen soliden und auch gut gemachten Film. Es ist ein Star Wars Film, aber zurecht keine "Episode". Für Fans sicher ein Muss, aber öfter als ein Mal muss man den Film nicht gesehen haben.
Was ist anders? Die Jedi sind nach Anakins Verrat praktisch ausgelöscht und spielen in dem Film nur in Form eines Mönches eine Rolle, der jedoch in keinster Weise ausgebildet ist. Wohl aus diesem Grund gibt es kein Laserschwertduell - etwas, das Star Wars immer einzigartig gemacht und mir immer schon besonders gefallen hat. Darth Vader, der leider nur kurze Auftritte hat und in der deutschen Synchronisation eine zu helle, klare Stimme hat, zückt zwar mal die Waffe, hat mit "normalen" Rebellensoldaten jedoch keine nennenswerten Gegner.
Da das Fehlen der Jedi wie gesagt nach Episode III nur richtig ist, sollte ich das wahrscheinlich nicht als Kritik gelten lassen - insbesondere, weil ich es normalerweise eher ankreide, wenn nicht auf derartige Details geachtet wurde. In diesem speziellen Fall aber stört es mich leider.
Davon abgesehen ist Rogue One ein solider Star Wars Film, der den schwierigen Kampf der Rebellen gegen das Imperium verdeutlicht. Für meinen Geschmack ist es ein wenig zu sehr Kriegsfilm.
Fazit: Trotz all meiner Kritik halte ich Star Wars: Rogue One für einen soliden und auch gut gemachten Film. Es ist ein Star Wars Film, aber zurecht keine "Episode". Für Fans sicher ein Muss, aber öfter als ein Mal muss man den Film nicht gesehen haben.
Sonntag, 14. Mai 2017
The Jungle Book
Als Kind hatte ich den Original-Zeichentrickfilm quasi auswendig gekannt. Das war nicht mehr alles in meinem Gedächtnis vorhanden, aber ich wusste noch genug, um ein wenig skeptisch zu sein, was die Realverfilmung angeht.
Die gute Nachricht: Ich wurde nicht enttäuscht.
Die schlechte Nachricht: Es ist einfach nicht das "echte" Dschungeluch.
Natürlich ich die Geschichte im Jungle Book sehr nahe am Original: Die gleichen Charaktere/Tiere, Mowgli wurde von den Wölfen aufgenommen, Baghira soll ihn zu den Menschen bringen, Mowgli trifft auf Balu, Kaa, König Louis usw.
Was den Charme angeht hinkt The Jungle Book allerdings merklich hinterher. Möglicherweise liegt das an der Zurückhaltung, was den Gesang angeht - man bekommt nur Teile aus "Probier's mal mit Gemütlichkeit" zu hören, alle anderen Lieder wurden ausgelassen. Bei allen anderen Filmen fände ich das toll, nur beim Dschungelbuch fehlt es mir irgendwie.
Fazit: Trotz meiner eben erwähnten Kritik ist The Jungle Book ein schöner Film für Jung und Alt, wobei die Kinder vielleicht ein bisschen sein sollten als beim Original. Kann man auf jeden Fall anschauen.
Die gute Nachricht: Ich wurde nicht enttäuscht.
Die schlechte Nachricht: Es ist einfach nicht das "echte" Dschungeluch.
Natürlich ich die Geschichte im Jungle Book sehr nahe am Original: Die gleichen Charaktere/Tiere, Mowgli wurde von den Wölfen aufgenommen, Baghira soll ihn zu den Menschen bringen, Mowgli trifft auf Balu, Kaa, König Louis usw.
Was den Charme angeht hinkt The Jungle Book allerdings merklich hinterher. Möglicherweise liegt das an der Zurückhaltung, was den Gesang angeht - man bekommt nur Teile aus "Probier's mal mit Gemütlichkeit" zu hören, alle anderen Lieder wurden ausgelassen. Bei allen anderen Filmen fände ich das toll, nur beim Dschungelbuch fehlt es mir irgendwie.
Fazit: Trotz meiner eben erwähnten Kritik ist The Jungle Book ein schöner Film für Jung und Alt, wobei die Kinder vielleicht ein bisschen sein sollten als beim Original. Kann man auf jeden Fall anschauen.
Samstag, 13. Mai 2017
Jack Campbell - Jenseits der Grenze [Die verschollene Flotte 7]
Admiral John "Black Jack" Geary ist ein Volksheld, seit er den Krieg gegen die Syndiks gewonnen hat. Das hat ihm einige Politiker zum Feind gemacht, die lebende Helden sehr unbequem finden. Der Krieg ist zwar vorbei, doch Geary und seine Erste Flotte erhalten den Auftrag, die Aktivitäten der Aliens am anderen Ende des Syndik-Raums zu untersuchen. Jetzt da die Syndik-Welten nicht mehr vereint sind, könnte jede einzelne Spezies eine größere Gefahr darstellen als zuvor.
Geary weiß, dass das Oberkommando und die Regierung seine Loyalität zur Allianz infrage stellen. Daher drängt sich ihm der Verdacht auf: Hat man ihn und seine Leute absichtlich auf ein Himmelfahrtskommando geschickt?
Jenseits der Grenze setzt wie bisher üblich genau dort an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Die bisher spannende Geschichte geht ebenso weiter und man lernt tatsächlich endlich ein wenig über die Aliens - natürlich nur so viel, dass man unbedingt mehr wissen möchte!
Erneut ist es eine lange Reise duch den Syndik-Raum, doch gibt es dort diesmal keine nennenswerten Gefechte und die Flotte gelangt relativ schnell in den Raum der Aliens, was das Buch angeht. Dort warten allerdings einige Überraschungen auf Geary und seine Leute.
Fazit: Lesen. *Punkt*
Geary weiß, dass das Oberkommando und die Regierung seine Loyalität zur Allianz infrage stellen. Daher drängt sich ihm der Verdacht auf: Hat man ihn und seine Leute absichtlich auf ein Himmelfahrtskommando geschickt?
Jenseits der Grenze setzt wie bisher üblich genau dort an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Die bisher spannende Geschichte geht ebenso weiter und man lernt tatsächlich endlich ein wenig über die Aliens - natürlich nur so viel, dass man unbedingt mehr wissen möchte!
Erneut ist es eine lange Reise duch den Syndik-Raum, doch gibt es dort diesmal keine nennenswerten Gefechte und die Flotte gelangt relativ schnell in den Raum der Aliens, was das Buch angeht. Dort warten allerdings einige Überraschungen auf Geary und seine Leute.
Fazit: Lesen. *Punkt*
Ann Aguirre - Killbox [Sirantha Jax 4]
Talk is cheap when lives are in jeopardy.
Sirantha Jax is a "jumper", a woman who possesses the unique genetic makeup needed to navigate faster-than-light ships through grimspace. With no tolerance for political diplomacy, she quits her ambassador post so she can get back to saving the universe the way she does best - by mouthing off and kicking butt.
And her tactics are needed more than ever. Flesh-eating aliens are attacking stations on the outskirts of space, and for many people, the Conglomerate's forces are arriving too late to serve and protect them.
Now Jax must take matters into her own hands by recruiting a militia to defend the frontiers - out of the worst criminals, mercenaries, and raiders ever traveled through grimspace ...
Der Rückentext von Killbox fasst statt dem Buch eher die bisherige Reihe zusammen. Das ist zwar grundsätzlich nicht schlimm, aber es lässt auch ein wenig ein falsches Bild entstehen. Anfangs war Jax der Typ, erst draufhauen und später nachdenken. Das ist sie aber schon seit Band drei nicht mehr!
Das ändert jedoch nichts an der vorhandenen Spannung und dem Spaß, den man beim Lesen der Reihe und dieses Buches hat.
Fazit: Killbox sowie die Sirantha Jax Reihe bisher insgesamt sind auf jeden Fall lesenswert für Science Fiction Fans. Ich empfehle jedoch, gleich auf Englisch anzufangen, sofern man wie ich ein echtes Buch bevorzugt. Auf Deutsch gibt es leider nur die ersten beiden Bände, danach ist der Verlag auf E-Books umgestiegen.
Joshua Palmatier - Die Assassine
Eine Stadt am Rand der Vernichtung.
Meuchelmörder im Dienste des Throns.
Und eine Mädchen, das das Böse sehen kann.
In den Palästen und Hallen Amenkors herrscht trügerischer Friede. Doch in den Gassen der Unterstadt leben die Menschen in bitterer Armut. Als obdachlose Waise hat Varis gelernt zu kämpfen. Dabei hilft ihr ihre besondere Gabe: Sie kann die wahre Natur der Menschen sehen. Eines Tages tritt ein Meister-Assassine an sie heran und bietet ihr Arbeit an. Varis soll für das Gute töten. Doch was soll sie tun, wenn sie erkennt, dass selbst in den Guten das Böse wohnt?
Die Assassine ist eine gute Geschichte, die leider aufgrund der Zeitsprünge manchmal unübersichtlich wirkt. Dennoch ist das Buch flüssig zu lesen und birgt ausreichend Spannung, um einen zu fesseln. Die Fortsetzungen (es soll eine Trilogie werden) werde ich aber wahrscheinlich nicht lesen.
Fazit: Die Assassine ist ein tolles Buch für Zwischendurch, kommt aber nicht an die Topbücher meines Geschmacks heran.
Sonntag, 7. Mai 2017
Alfred Bekker - Das Vermächtnis der Klingen [Gorian 1]
Wie ein Sturm aus dem Nichts fallen die Schergen des finsteren Magiers Morygor über Gorians Dorf her. Sie töten Gorians Vater Nhorich und rauben Sternenklinge und Schattenstich, zwei Schwerter, die dieser aus einem Meteorriten geschmiedet hat. Gorian kann ihnen knapp entkommen, nicht zuletzt deswegen, weil Thondaril, ein alter Freund seines Vaters und Meister des Ordens der alten Kraft, ihn rettet und zur Ordensburg mitnimmt. Dort wird nicht nur Gorians Ausbildung vervollkommnet, sondern er lernt auch Torbas und die Heilerin Sheera kennen, die rasch seine Freunde werden. Nachdem die Schergen des Schwarzmagiers auch die Ordensburg angreifen und die drei - begleitet von Thondaril - fliehen müssen, brechen sie auf, um die Schwerter zurück zu erlangen. Denn nur mit ihnen kann der Schwarzmagier Morygor besiegt werden, bevor er mit Hilfe der Frostgötter die Welt zu Eis erstarren lässt. Doch der Weg zu jenem Ort, an dem Morygors Schergen die Schwerter versteckt haben, ist lang und gefährlich - und die Feinde sind zahlreich und lauern überall ...
Das Vermächtnis der Klingen empfand ich nicht als sehr spannend oder lesenswert. Das Buch ist angenehm zu lesen, konnte mich aber nicht fesseln. Möglicherweise ist dieses Gefühl auch darauf zurückzuführen, dass die Geschichte für mich oft zu leicht vorherzusehen war. Da wäre mehr drin gewesen.
Fazit: Das Vermächtnis der Klingen ist ein flüssig zu lesendes Buch ohne Überraschungen und daher leider nicht sehr spannend. Von mir keine Empfehlung.
Das Vermächtnis der Klingen empfand ich nicht als sehr spannend oder lesenswert. Das Buch ist angenehm zu lesen, konnte mich aber nicht fesseln. Möglicherweise ist dieses Gefühl auch darauf zurückzuführen, dass die Geschichte für mich oft zu leicht vorherzusehen war. Da wäre mehr drin gewesen.
Fazit: Das Vermächtnis der Klingen ist ein flüssig zu lesendes Buch ohne Überraschungen und daher leider nicht sehr spannend. Von mir keine Empfehlung.
Samstag, 6. Mai 2017
David Weber - Die Ehre der Königin [Honor Harrington Band 2]
Die richtige Frau - am falschen Platz.
Der Planet Grayson spielt eine Schlüsselrolle im Konflikt zwischen Manticore und der Volksrepublik Haven. Das Außenministerium Ihrer Majestät der Königin übersieht jedoch eine "unbedeutende kulturelle Besonderheit", als es Honor Harrington beauftragt, auf Grayson für Ruhe und Ordnung zu sorgen: Dort besitzen Frauen weder Rechte noch Stand; die bloße Anwesenheit Honors ist ein unerträglicher Affront. Jede andere Frau hätte schon sehr viel früher aufgegeben, doch dann startet Graysons Nachbarplanet seine Attacke, und Honor muss bleiben, nicht nur um ihre Ehre zu verteidigen, sondern auch die ihrer Königin ...
Das Buch ist angenehm flüssig geschrieben und hat keinerlei langatmige Passagen. Es passiert immer irgendetwas, sei es eine politische Intrige oder eine echte Raumschlacht.
Band 2 kann ohne Kenntnis des Vorgängers gelesen werden, allerdings hilft das Hintergrundwissen aus Band 1 schon an manchen Stellen, so dass man besser mit diesem anfängt.
Fazit: Die Ehre der Königin ist ein guter Science-Fiction-Roman, der es glücklicherweise nicht mit außerirdischen Dingen übertreibt, obwohl es diese durchaus gibt. Klare Empfehlung!
Der Planet Grayson spielt eine Schlüsselrolle im Konflikt zwischen Manticore und der Volksrepublik Haven. Das Außenministerium Ihrer Majestät der Königin übersieht jedoch eine "unbedeutende kulturelle Besonderheit", als es Honor Harrington beauftragt, auf Grayson für Ruhe und Ordnung zu sorgen: Dort besitzen Frauen weder Rechte noch Stand; die bloße Anwesenheit Honors ist ein unerträglicher Affront. Jede andere Frau hätte schon sehr viel früher aufgegeben, doch dann startet Graysons Nachbarplanet seine Attacke, und Honor muss bleiben, nicht nur um ihre Ehre zu verteidigen, sondern auch die ihrer Königin ...
Das Buch ist angenehm flüssig geschrieben und hat keinerlei langatmige Passagen. Es passiert immer irgendetwas, sei es eine politische Intrige oder eine echte Raumschlacht.
Band 2 kann ohne Kenntnis des Vorgängers gelesen werden, allerdings hilft das Hintergrundwissen aus Band 1 schon an manchen Stellen, so dass man besser mit diesem anfängt.
Fazit: Die Ehre der Königin ist ein guter Science-Fiction-Roman, der es glücklicherweise nicht mit außerirdischen Dingen übertreibt, obwohl es diese durchaus gibt. Klare Empfehlung!
Dienstag, 2. Mai 2017
Deadpool
Deadpool
ist ein Film aus dem Marvel-Universum der etwas anderen Art. Nach der
Vorschau hatte ich überlegt, ob ich den Film überhaupt ansehe.
Jetzt habe ich das getan und bin froh, dass ich nicht ins Kino
gegangen war.
Der
Humor Deadpools trifft
nicht meinen Geschmack. Zu viel „Ich bin der böse Superheld, der
dir den Hintern versohlt“-Gehabe. Es passt zwar zum Film
beziehungsweise zum Hintergrund Deadpools, aber einen ganzen Film
dieser Art kann ich problemlos links liegen lassen.
Tricktechnisch
ist der Film gut gemacht. Die Story kann verwirrend sein aufgrund
einiger Rückblenden, die mehr über Deadpools Entstehungsgeschichte
und seine Motivation verraten. Das
ist grundsätzlich hilfreich, manchmal sorgt es jedoch für
Fragezeichen, weil es nicht
immer sofort klar als Rückblende zu erkennen ist.
Fazit:
Wer wie ich kein Fan von Ghettogangsterfilmen ist, kann diesen Film
guten Gewissens auslassen. Wer
das mag, sollte zugreifen.
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