Mittwoch, 3. Oktober 2012

Gedicht

Träume


Fußspuren im kalten Sand
Führen mich zu ihr.
Majestätisch liegt sie da
Mondschein silbrig glänzend auf der See
Die Sterne funkeln über ihr.

Zerbrechlich wirken ihre Finger
Doch unerschütterlich sie ragen in die Luft
Zerren an ihrem Tuch wird der Wind
Die zu tragen, die nun schlafen
Sanft in ihrer Wiege schaukeln.

Süß singen die Wellen
Singen von unergründlich Tiefen
Und Blutrot schickt die Sonne
Unerbittlich ihre Strahlen
Zu tauchen ihr schwarzes Kleid in Gold.

Fern von meiner Heimat
Oh meine Schöne
Fahren wir zum Horizont
Ohne Schranken, ohne Hast
Und bring mich zu meinen Träumen!

 
© Ben Grauh, 05.05.2012

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