Jeder kennt wohl das Gefühl, allein gegen die ganze Welt kämpfen zu müssen. Ich natürlich auch. Doch warum ist das so? Mag die Welt mich nicht? Passe ich nicht hierher?
Vermutlich stimmt weder das eine noch das andere. Es ist aber wohl auch nicht die goldene Mitte, denn die kann es kaum geben bei so vielen Individuen. Da haben wir vielleicht schon das Problem: Individuen, Einzigartigkeit. “Normal” ist doch langweilig. - Warum?
Wieso muss jeder sich von vorn bis hinten von allen anderen abgrenzen? Nur, um dann doch wieder bei der Partnersuche nach Gemeinsamkeiten Ausschau zu halten? Warum nicht von vornherein weniger abgrenzen? Oh, natürlich, man sucht ja nicht den “Mitläufer”, sondern den einzigartigen Individualisten. Der darf aber wiederum nicht zu anders sein, denn sonst hat man nichts mehr gemeinsam, kann eventuell die Denkweise des anderen gar nicht nachvollziehen.
Muss es denn so kompliziert sein?
Der Welt als solche ist das natürlich egal. Vielleicht freut sie sich sogar insgeheim, weil wir Menschen es uns selbst schwer machen und somit irgendwann den Punkt erreichen könnten, an dem wir es gar nicht mehr schaffen und aussterben. Was der Welt, der Erde, diesem Planeten nur gefallen könnte, denn dann ist endlich Schluss mit der Verschmutzung und Zerstörung der Umwelt.
Was versuche ich hier? Ein Plädoyer für den Umweltschutz? Für die Liebe oder etwas derart schnulziges? Nein. Ich schreibe nur ein paar Gedanken nieder, keine Angst. Aber die müssen auch mal raus.
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