Die reiche Familie Juda Ben-Hurs hat den römischen Waisen Messala adoptiert und die beiden wachsen als Brüder auf. Die beiden wetteifern gerne, sind jedoch füreinander da. Messala möchte der Familie etwas zurückgeben und beschließt, Soldat in den römischen Legionen zu werden, die bereits einen Großteil der bekannten Welt beherrschen.
Als er zurückkommt entsteht ein Streit zwischen den Brüdern, weil Juda die Zyloten nicht an die Römer verraten will und auf eine friedliche Lösung des Konflikts hofft. Die Zyloten wollen die Freiheit vom Römischen Imperium, die Römer wollen das verhindern. Es kommt zum Schlimmsten und die beiden Brüder werden zu ärgsten Feinden.
Da es sich um ein Remake handelt, sollte die Geschichte zwar bekannt sein, aber ich möchte dennoch nicht weiter darauf eingehen.
Optisch ist Ben-Hur gelungen und mir ist keine Uhr aufgefallen. Auch sonst wirken die Kostüme und Kulissen stimmig, wenn auch Jerusalem ein wenig zu "cool" erscheint. Der kurze Auftritt Jesu könnte so 1 : 1 in der Bibel stehen und passt in den Film, als wäre dem tatsächlich so.
Fazit: Das Remake von Ben-Hur ist gelungen und muss sich meines Erachtens nicht hinter dem Original verstecken. Wer das Original kennt, muss das Remake nicht unbedingt anschauen, kann es jedoch ohne sich zu ärgern zu müssen machen. Für alle anderen ist es ein Film, der auf eine bessere Verständigung und Akzeptanz zwischen unterschiedlichen Kulturen hoffen lässt.
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