Donnerstag, 20. April 2017

Dr. Strange

Nach dem Trailer war ich mir nicht sicher, ob ich mir den Film ansehen sollte. An sich finde ich die Marvel Comicverfilmungen der letzten Jahre überwiegend gut, aber dass Dr. Strange anders sein würde, war von Anfang an klar. Den Ausschlag gab Benedict Cumberbatch, den ich als Sherlock Holmes einfach genial finde.

Dr. Strange ist nicht der typische Held. Genau genommen ist er ein eingebildeter Mistkerl, der zugleich ein hervorragender Chirurg ist. Ein genialer, aber eingebildeter Arzt? Bekannt? Ging mir auch so!
Dennoch ist der Film spannend, weil Dr. Strange relativ bald zu spüren bekommt, dass seine Einstellung sich durchaus negativ auf ihn selbst auswirken kann. Er muss also nicht nur lernen, mit seinen neuen Kräften umzugehen, sondern auch sein Ego unter Kontrolle bringen; nicht immer ganz einfach.

Ohne zu viel verraten zu wollen, möchte ich noch anmerken, dass die Häuserkampfszenen mich sehr stark an Inception erinnert haben. Wer allerdings bei wem abgeschaut hat - falls überhaupt - ist mir nicht bekannt. Der ursprüngliche Comic müsste älter sein, aber das bedeutet ja nicht, dass die Macher von Inception den gelesen hatten.

Fazit: Dr. Strange ist ein etwas anderer aber guter Film des Marvel-Universums. Eine Fortsetzung würde ich mir anschauen. Dennoch hoffe ich, dass Dr. Strange keine tragende Rolle in anderen Marvel-Filmen erhät - das wäre mir persönlich zu viel des Guten.

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